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| Es zieht wie Hechtsuppe | Bedeutung: Es zieht ein Wind durch Türen oder Fenster, die entweder undicht oder nicht verschlossen sind.Die Redewendung wird aber auch im Freien benutzt, es kann auch durch Straßen, um die Ecke, durch Tunnel etc. ziehen.
Herkunft: Der Ausdruck hech stammt aus dem Jiddischen...
...der Fenster, die entweder undicht oder nicht verschlossen sind.Die Redewendung wird aber auch im Freien benutzt, es kann auch durch Straßen, um die Ecke, durch Tunnel etc. ziehen.
Herkunft: Der Ausdruck hech stammt aus dem Jiddischen und bedeutet Wind oder Sturm und der Ausdruck supha in der Übersetzung stark. Demnach könnte es eine Abwandlung der jiddischen Sprache ins Deutsche sein von starker Wind (hech supha) zu Hechtsuppe sein. Allerdings scheiden sich die Geister bei der Herkunft dieser Redewendung evt. ist es doch die Fischsuppe bzw. Hechtsuppe, die richtig durchziehen muss, bevor sie ihren vollen Geschmack entfaltet.
Kategorie: Redewendungen | |
| | | Das fröhliche Leben | Wenn ich auf die Wiese komme,
Wenn ich auf dem Felde jetzt,
Bin ich noch der Zahme, Fromme,
Wie von Dornen unverletzt.
Mein Gewand in Winden wehet,
Wie der Geist mir lustig fragt,
Worin Inneres bestehet,
Bis Auflösung diesem tagt.
O vor diesem sanften Bilde,
Wo die grünen Bäume stehn,
Wie vor einer Schenke Schilde
Kann ich kaum vorübergehn.
Denn die Ruh an stillen Ta...
...nicht fragen,
Wenn ich soll antworten dir.
Aber zu dem schönen Bache
Such' ich einen Lustweg wohl,
Der, als wie in dem Gemache,
Schleicht durchs Ufer wild und hohl,
Wo der Steg darüber gehet,
Geht's den schönen Wald hinauf,
Wo der Wind den Steg umwehet,
Sieht das Auge fröhlich auf.
Droben auf des Hügels Gipfel
Sitz' ich manchen Nachmittag,
Wenn der Wind umsaust die Wipfel,
Bei des Turmes Glockenschlag,
Und Betrachtung gibt dem Herzen
Frieden, wie das Bild auch ist,
Und Beruhigung den Schmerzen,
Welche reimt Verstand und List.
Holde Landschaft! wo die Straße
Mitten durch sehr eben g...
... Betrachtung gibt dem Herzen
Frieden, wie das Bild auch ist,
Und Beruhigung den Schmerzen,
Welche reimt Verstand und List.
Holde Landschaft! wo die Straße
Mitten durch sehr eben geht,
Wo der Mond aufsteigt, der blasse,
Wenn der Abendwind entsteht,
Wo die Natur sehr einfältig,
Wo die Berg' erhaben stehn,
Geh ich heim zuletzt, haushältig,
Dort nach goldnem Wein zu seh
Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Hermann Hesse (deutscher Schriftsteller, 1877 - 1962) | ...n, sie seinen noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann.
Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.
Gegner bedürfen einander oft mehr als Freunde, denn ohne Wind gehen keine Mühlen.
Einsamkeit ist der Weg, auf dem das Schicksal den Menschen zu sich selber führen will.
Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern vor allem das Wecken der Sehnsucht.
Aller höherer Humor fängt damit an, d...
Kategorie: Zitate | | |
| | | Fussballzitate Franz Beckenbauer | 1. Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift.
2. Das Einzige, was sich in der ersten Hälfte bewegt hat, war der Wind.
3. Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser.
4. Die Schweden sind keine Holländer, das hat man ganz genau gesehen.
5. Ich habe in einem Jahr 16 Monate durchgespielt.
6. Damals hat die ganze Nation hinter dem Fernseher gestanden.
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Kategorie: Zitate -> Fussball | |
| | | Im Park | ...es Reh stand am ganz kleinen Baum
still und verklärt wie im Traum.
Das war des Nachts elf Uhr zwei.
Und dann kam ich um vier
Morgens wieder vorbei.
Und da träumte noch immer das Tier.
Nun schlich ich mich leise - ich atmete kaum -
gegen den Wind an den Baum,
und gab dem Reh einen ganz kleinen Stips.
Und da war es aus Gips.
(Joachim Ringelnatz 1883 - 1934)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Vor lauter Lauschen und Staunen sei still | Vor lauter Lauschen und Staunen sei still,
du mein tieftiefes Leben;
dass du weisst, was der Wind dir will,
eh noch die Birken beben.
Und wenn dir einmal das Schweigen sprach,
lass deine Sinne besiegen.
Jedem Hauche gieb dich, gieb nach,
er wird dich lieben und wiegen.
Und dann meine Seele sei weit, sei weit,
dass dir das Leben geling...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Sankt Martin, Sankt Martin | Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.
Sankt Martin, Sankt Martin,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein To...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Kinderlieder | |
| | | Wir lagen vor Madagaskar | ... das sehnt er sich her,
Das zu Haus so heiß ihn geküßt!
Und dann schaut er hinaus auf das weite Meer,
Wo fern seine Heimat ist.
Ahoi! Kameraden. Ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel,
Leb wohl, leb wohl.
Wir lagen schon vierzehn Tage,
Kein Wind in den Segeln uns pfiff.
Der Durst war die größte Plage,
Dann liefen wir auf ein Riff.
Ahoi! Kameraden. Ahoi, ahoi.
Leb wohl kleines Mädel,
Leb wohl, leb wohl.
Der Langbein, der war der erste,
Der soff von dem faulen Nass.
Die Pest, sie ...
Kategorie: Lieder -> Seemannslieder | |
| | | Herbstlied | Durch die Wälder streif' ich munter,
Wenn der Wind die Stämme rüttelt
Und mit Rascheln bunt und bunter
Blatt auf Blatt herunterschüttelt.
Denn es träumt bei solchem Klange
Sich gar schön vom Frühlingshauche,
Von der Nachtigall Gesange,
Und vom jungen Grün am Strauche.
Lustig schreit' ich ...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Seefahrt | ...on den Seeleuten als Glücksbringer und Schutzpatronin angesehen.
Den Namen des Schiffes zu wechseln bringt Unglück.
Das Pfeifen an Bord war nicht erlaubt, man könnte Sturm heran pfeifen.
Das Kratzen am Mast sollte in einer Flaute günstigen Wind bringen.
Bei Fahrtbeginn wurden Münzen über Bord geworfen, um eine gute Fahrt zu bekommen.
Schnelligkeit und Kraft der Haie übertragen sich auf das Schiff, wenn eine Haiflosse angenagelt wird.
Salz durfte man nicht über Bord werfen, denn da...
Kategorie: Mystik -> Aberglauben | |
| | | | | Bunt sind schon die Wälder, | Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.
Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Gelände reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.
Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Rebe...
Kategorie: Lieder -> Herbstlieder | |
| | | Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! | Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!
Er bringt uns Wind, hei hussassa!
Schüttelt ab die Blätter,
bringt uns Regenwetter.
Heia hussassa, der Herbst ist da!
Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!
Er bringt uns Obst, hei hussassa!
Macht die Blätter bunter,
wirft die Äpfel runter.
Heia hussassa...
Kategorie: Lieder -> Herbstlieder | |
| | | Luftlöcher | Luft hat keine Löcher. Wenn ein Flugzeug absackt, dann liegt das am Wind oder der Thermik. Atmosphärische Turbulenzen können das Flugzeug abbremsen und absacken lassen.
Kategorie: Irrtümer & Halbwissen | |
| | | Entfernung | ...ht zum Anderen.
Lautlos wartend auf der andren Seite
verloren und sich selbst vergessen
verlassen sie gemeinsam ihre Ufer
und ein Hauch von Sturm am Strand
weht von Haar zu Haar zum Anderen.
Ziellos strebend in wolkiger Weite
von Sand und Wind noch toll besessen
verdrängen sie gemeinsam ferne Ufer.
Nur entfernt, nicht Hand in Hand
wird Traum um Traum zum Anderen.
Pixel-Partisan 2011
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Liebe & Leidenschaft | |
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