| Schwer von capé sein |
Bedeutung: nichts kapieren, nichts verstehen
Herkunft: abgeleitet von capire (italienisch)= verstehen |
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| Sein blaues Wunder erleben |
Bedeutung: unerwünschte Überraschung, Erlebnis
Herkunft: Aus früheren Zeiten, wenn Gaukler und Feuerschlucker in die Stadt kamen. Der Zauberer ließ sich nicht gern auf die Finger gucken. Deshalb hüllte er sich und seine Hände in bläulichen Rauch. Da klappte das Täuschen besser. |
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| Sich aus dem Staub machen |
Bedeutung: heimlich weggehen, abhauen, verschwinden
Herkunft: evt. Ausdruck aus früheren Schlachten, in denen viel Staub in der Luft lag, so dass Feiglinge heimlich und unbemerkt in den Staubwolken verschwinden konnten. |
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| Sich etwas aus dem Ärmel schütteln |
Bedeutung: schnell etwas erfinden, improvisieren
Herkunft: Kartenspielertrick, indem man gute Karten in seinem Ärmel versteckt, um sie bei einem schlechten Blatt hat, unbemerkt aus dem Ärmel zu schütteln. |
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| Sich in die Höhle des Löwen begeben |
Bedeutung: sich in Gefahr oder eine riskante Situation begeben
Herkunft: In der Fabel von Äsop will ein kranker Löwe einen Fuchs in seine Höhle locken. Dieser lehnt jedoch dankend ab. Es würden zwar viele Spuren in die Höhle hinein,aber keine wieder hinaus führen. |
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| Sich ins Zeug legen |
Bedeutung: sich anstrengen, sich bemühen, sich für etwas einsetzen
Herkunft: Zeug stammt hier vom Zaumzeug (Geschirr) der Zugtiere / Pferde. Wenn die Zugtiere eine schwere Last zu transportieren hatten, mussten sie sich gewaltig ins Zeug legen. |
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| Tohuwabohu |
Bedeutung: riesengroßes Durcheinander
Herkunft: Hebräisch und lautet soviel wie wüst und leer, dieser Satz wurde aus dem Mose Buch 1-2 entnommen. |
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| Unter die Fuchtel nehmen |
Bedeutung: jemanden streng zu Gehorsam zwingen.
Herkunft: Sinnbild harter, militärischer Zucht Die Fuchtel ist ein breiter,stumpfer Fechtdegen.
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| Vom Regen in die Traufe kommen |
Bedeutung: Aus einer schlimmen Lage herauskommen, um in eine noch schlimmere Situation zu gelangen.
Herkunft: Jemanden, der sich bei Regen unter den Dachrand eines Hauses retten konnte, dabei aber unter die Traufe geriet, von der das gesammelte Regenwasser auf ihn runterplatschte. |
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| Zur Minna machen |
Bedeutung: jemanden zurechtweisen
Herkunft: Die Dienstmädchen vor dem 1. Weltkrieg hießen oft Minna eine Kurzform von Wilhelmine. Sie wurden oft zurechtgewiesen oder schlecht gemacht.
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