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| Plumpsack (Singspiel) | Dreh' dich nicht um, denn der Plumpsack geht um.
Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel voll gemacht.
Dreh' dich nicht um, denn der Plumpsack geht um.
Die Kinder stellen sich im Kreis auf. Ein Kind beginnt als Plumpsack und hat ein Taschentuch in der Hand. Die Kinder singen das Plumpsacklied. Der Plumpsack geht außen um den Kreis der Kinder herum. Der Plumpsack lässt möglichst unbemerkt das Taschentuch hinter einem der Kinder fallen.
Bemerkt das Kind das Taschentuch hinter sich, hebt es das Taschentuch auf und läuft hinter dem Plumpsack her. Der Plumpsack versucht, die frei gewordene Stelle zu erreichen. Wenn er es schafft, ist jetzt das andere Kind der Plumpsack.Fängt das Kind den Plumpsack vorher ein, muss der Plumpsack in die Mitte des Kreises und dort bleiben, bis ein anderes Kind in die Mitte muss. Bemerkt ein Kind das Taschentuch hinter sich nicht und der Plumpsack läuft eine ganze Runde, so klopft der Plumpsack dem Kind dreimal auf den Rücken und ruft: "Eins, zwei, drei, ins faule Ei!" Jetzt muss sich dieses Kind in die Mitte setzen und darauf warten, dass ein anderes Kind in die Mitte muss.
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Kinderlieder | |
| | | Der kleine Eisbär fragt seine Mutter: | "Mama war Papa auch ein Eisbär?"
"Ja, mein Kind Papa war auch ein Eisbär!"
"Mama war Oma auch ein Eisbär?"
"Ja, mein Kind Oma war auch ein Eisbär!"
"Mama war Opa auch ein Eisbär?"
"Ja, mein Kind Opa war auch ein Eisbär!"
"Mama war Uropa auch ein Eisbär?"
"Ja, mein Kind Uropa war auch ein Eisbär!"
"Mama war meine Ururoma auch ein Eisbär?"
"Ja, mein Kind Deine Ururoma war auch ein Eisbär!"
"Mama war meine Urururopa auch ein Eisbär?"
"Ja, mein Kind Deine Urururopa war auch ein Eisbär!"
Der kleine Eisbär seufzt: "Macht nichts! Mir ist trotzdem kalt!"
Kategorie: Witze -> Witze für Kinder | |
| | | | | Topfschlagen (Beliebtest Kindergeburtstagsspiel) | Einem Kind werden die Augen verbunden. Das Kind bekommt einen Holzlöffel in die Hand und wird ein paarmal gedreht. Dann wird ein Topf umgestülpt, darunter legt man Süßigkeiten oder eine andere kleine Überraschung. Der Topf wird im Zimmer versteckt . Das Kind mit den verbundenen Augen muss den Topf mit Hilfe des Holzlöffels suchen. Die anderen Kinder dürfen zur Orientierungshilfe warm, wärmer und heiß rufen, wenn das suchende Kind in der Nähe des Topfes ist oder dementsprechend kalt, kälter und eiskalt wenn das suchende Kind auf der falschen Fährte ist. Wenn das Kind den Topf findet haut es mit dem Holzlöffel dreimal obendrauf und bekommt die Überraschung. So kommt eine/r nach dem anderen an die Reihe zu suchen.
Kategorie: Spiele und Vorträge -> Kinderspiele | |
| | | Eine Blondine kommt freudestrahlend nach ihrem ersten Schultag | nach Hause: "Mama, Mama heute hatten wir Rechnen und ich kann schon bis 14 zählen, alle anderen nur bis 8. Woran liegt denn das?" - "Tja, mein Kind, das weiß ich auch nicht", sagt die Mutter. "Liegt es vielleicht daran daß ich blond bin?", fragt sie weiter. "Ja, mein Kind, das wird es wohl sein!" Am nächsten Tag kommt sie wieder freudestrahlend nach Hause: "Mama, Mama heute haben wir das ABC gelernt. Ich kann schon bis „K“ buchstabieren, die anderen bis „C“. Woran liegt das nur ?" - "Tja, mein Kind das weiß ich auch nicht", antwortet die Mutter "Liegt es daran, daß ich eine Blondine bin?" - "Ja, mein Kind, das wird es wohl sein." Nach dem dritten Schultag kommt sie wieder nach Hause: "Mama, Mama heute hatten wir zum ersten Mal Sport. Beim Umziehen habe ich gesehen, dass die anderen Mädchen gar keinen Busen haben. Dabei trage ich schon seit 4 Jahren ...
... nach Hause: "Mama, Mama heute hatten wir zum ersten Mal Sport. Beim Umziehen habe ich gesehen, dass die anderen Mädchen gar keinen Busen haben. Dabei trage ich schon seit 4 Jahren einen BH. Liegt das daran daß ich eine Blondine bin?" - "Nein, mein Kind. Das liegt daran, daß du schon 18 bist."
Kategorie: Witze -> Blondinenwitze | |
| | | Der arme Mann und sein Kind | Ein armer Mann, gedrückt von seiner Not,
Nahm in die Hand sein letztes Brot
Und schnitt davon ein Stückchen ab,
Das er dem kleinen Kinde gab,
Das bei ihm stand, und: "Gott, ach Gott!"
Seufzt' er dabei. Beweglich bot
Das kleine Kind das Stückchen Brot
Dem Vater wieder. "Nehmt es doch,"
Sprach es, "ich bitt' euch, ich will noch
"Wohl warten, Vater; weint nur nicht!"
Der Vater wendet sein Gesicht
Und sagt: "Ich schneide noch ein Stück;
"Behalt' es, Kind!" Mit nassem Blick
Sieht er auf seinen Sohn herab,
Auf seinen Trost, und schneidet ab.
Doch, wie erschrickt er! plötzlich fällt
Ein Haufen glänzend Silbergeld
Aus seinem Brot. "Ach, was ist das?"
Sagt er erschrocken; "Söhnchen! laß
"Die Taler...
...e Taler liegen; ich will gehn,
"Der Bäcker soll sie liegen sehn.
"Vermutlich hat der Mann das Geld,
"Das aus dem lieben Brote fällt,
"Hineingebacken; der muß es
"Auch wieder haben. Bleib indes
"Dabei, ich will geschwinde gehn."
Er geht; des Kindes Augen sehn
Gar starr die blanken Taler an;
Allein es rühret nicht daran.
Der Bäcker kommt, sieht sie und spricht:
"Freund, das sind meine Taler nicht,
"Nein, glaubt es mir. Doch, wißt ihr was?
"Ein reicher Mann macht euch den Spaß;
"Denn ...
...kann,
"Ein Brot holt, Freund, so gebt ihm dies,
"So sagt' er, ja, das ist gewiß!
"Drauf kamt ihr, und ich gab es euch.
"Seht wie Gott sorgt; nun seid ihr reich.
"Das Geld hat einen rechten Glanz!"
Der arme Mann verstummte ganz
Und auch sein Kind. Er nahm das Brot
Und seufzt' und sagte nur: "Ach Gott!"
Und schnitt sich noch ein Stückchen ab
Und sprach: "Den Mann, der mir es gab,
"Den segne Gott! Ach! lebte doch,"
Sprach er, "nun deine Mutter noch,
"Du liebes Kind!" Das Söhnchen spricht:
"Weint, Herzensvater, weint nur nicht!"
Johann Wilhelm Ludwig Gleim, 1719 - 1803
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Ach, Mod´r, ich well en Ding han | „Wat fär en Ding, ming Herzenskind?"
En Ding, en Ding, en Ding!
"Wells de dann e Pöppchen han?"
Nä, Moder, nä!
Ehr sitt kein gode Moder,
Ehr künnt dat Ding nit rode!
Wat dat Kind für'n Ding well han,
Dingderlingdingding!
"Wells de dann e Ringelchen han?"
Nä, Moder, nä!
Ehr sitt kein gode Moder,
Ehr künnt dat Ding nit rode!
Wat dat Kind für'n Ding well han,
Dingderlingdingding!
"Wellst de dann e Kleidche han?"
Nä, Moder, nä!
Ehr sitt kein gode Moder,
Ehr künnt dat Ding nit rode!
Wat dat Kind für'n Ding well han,
Dingderlingdingding!
"Wells de dann ene Mann han?"
Jo, Moder, jo!
Ehr sitt en gode Moder,
Ehr künnt dat Ding wohl rode!
Wat dat Kind für'n Ding well han,
Dingerlingdingding!
Volkslied
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Kinderlieder | |
| | | Katze und Maus (Singspiel) | Mäuschen, lass dich nicht erwischen,
spring nur über Bank und Tische.
Husch, husch, husch, husch, husch, husch,
liebes Mäuschen, husch, husch, husch.
Spielverlauf:
In der Mitte des Kreises steht ein Kind, es ist die Maus. Außerhalb des Kreises schleicht ein anderes Kind herum, es ist die Katze.
Katze und Maus:
Katze: Maus, komm heraus!
Maus: Nein, ich mag nicht.
Katze: Ich gebe dir auch ein Stückchen Speck.
Maus: Nein!
Katze: Dann fang ich dich!
Jetzt singen alle Kinder das Lied und die Katze muss die Maus fangen. Die Kinder im Kreis fasst sich an den Händen und müssen versuchen die Katze aufzuhalten indem sie die Arme fest zusammenhalten. Die Maus lasst ihr natürlich überall hindurch. Fängt die Katze die Maus, wird die Katze selbst zur Maus und ein anderes Kind ist die Katze.
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Kinderlieder | |
| | | Das Kind | Die Mutter lag im Totenschrein,
Zum letztenmal geschmückt;
Da spielt das kleine Kind herein,
Das staunend sie erblickt.
Die Blumenkron' im blonden Haar
Gefällt ihm gar zu sehr,
Die Busenblumen, bunt und klar,
Zum Strauß gereiht, noch mehr.
Und sanft und schmeichelnd ruft es aus:
Du, liebe Mutter, gib
Mir eine Blum' aus d...
...ehr,
Die Busenblumen, bunt und klar,
Zum Strauß gereiht, noch mehr.
Und sanft und schmeichelnd ruft es aus:
Du, liebe Mutter, gib
Mir eine Blum' aus deinem Strauß,
Ich hab' dich auch so lieb!
Und als die Mutter es nicht tut,
Da denkt das Kind für sich:
Sie schläft, doch wenn sie ausgeruht,
So tut sie's sicherlich.
Schleicht fort so leis' es immer kann,
Und schließt die Türe sacht
Und lauscht von Zeit zu Zeit daran,
Ob Mutter noch nicht wach.
Christian Friedrich Hebbel, 1813 - ...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Knecht Ruprecht | Von drauß' vom Wald komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
All überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
da riefs mich mit heller Stimme an:
"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
...
...llen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"
Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."
"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.
Christkindlein sprach: "So ist es recht!
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"
Von drauß' vom Wald komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier drinnen find!
Sind's gute Kind sind's böse Kind?
Theodor Storm (1817 -1888)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Weihnachten | |
| | | | | Du musst das Leben nicht verstehen | Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
(Rainer Maria Rilke 1875 - 1926)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Hänschen klein | Hänschen klein
ging allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut
stehn ihm gut,
ist ja wohlgemut.
Aber Mutter weinet sehr,
hat ja nun kein Hänschen mehr!
Da besinnt
sich das Kind,
läuft nach Haus geschwind.
Sieben Jahr
trüb und klar
Hänschen in der Fremde war.
Da besinnt
sich das Kind,
eilet heim geschwind.
Doch nun ist's kein Hänschen mehr,
nein, ein großer Hans ist er.
Stirn und Hand
braun gebrannt,
wird er wohl erkannt?
Eins, zwei, drei
geh'n vorbei,
wissen nicht, wer das wohl sei?
Schwester spricht:
"Welch Gesich...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Kinderlieder | |
| | | Warum faltest du die Hände | Warum faltest du die Hände
daumendrehend dir im Schoß?
Warum turnst du an die Wände
mit den Augen, seelengroß?
Warum stocherst du die Zähne,
die doch rein und schmerzlos sind?
Warum zerrst du an der Mähne
deiner Fuchsfellboa, Kind?
Warum wühlst du in der Tasche,
die dir niederhängt vom Hals?
Warum spielst du an der Masche
deines wollgestrickten Schals?
Warum schiebst du auf und nieder,
schließt und öffnest deinen Gurt?
Warum drückst du an dein Mieder
den Geburtstagsbr...
...u an dein Mieder
den Geburtstagsbrief von Kurt?
Warum willst du plötzlich weinen,
denkst du doch an seinen Kuß?
Warum zuckst du mit den Beinen?
Warum stampfst du mit dem Fuß?
Jetzt ergießt im Tränenstrome
wild sich die Melancholie ...
Liebes Kind, das sind Symptome
aufgelegter Hysterie.
(Erich Mühsam 1878–1934)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | | | | | Arthur Schopenhauer (deutscher Philosoph, 1788 - 1860) | ...ann er lachen.
Vergeben und vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.
Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.
Das Publikum ist so einfältig, lieber das Neue als das Gute zu lesen.
Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.
Ganz ehrlich meint ein jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde.
Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.
Man wird in der Regel keinen Freund dadurch verlieren, daß man ihm ein Darlehen abschlägt, aber sehr leicht dadurch, daß man...
Kategorie: Zitate | |
| | | Die Grenadiere | ...iser gefangen.
Da weinten zusammen die Grenadier'
Obwohl der kläglichen Kunde.
Der eine sprach: "Wie weh wird mir!
Wie brennt meine alte Wunde!"
Der and're sprach: "Das Lied ist aus,
Auch ich möcht' mit dir sterben,
Doch hab' ich Weib und Kind zu Haus,
Die ohne mich verderben."
"Was schert mich Weib, was schert mich Kind,
Ich trage weit bess'res Verlangen;
Laß sie betteln gehn, wenn sie hungrig sind, -
Mein Kaiser, mein Kaiser gefangen!
Gewähr' mir, Bruder, eine Bitt':
Wenn ich jetzt sterben werde,
So nimm meine Leiche nach Frankreich mit,
Begrab' mich in F...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Frühlings Erwachen | Nie vergißt der Frühling wiederzukommen;
Wenn Störche ziehn, wenn Schwalben auf der Wiese sind,
Kaum ist dem Winter die Herrschaft genommen,
So erwacht und lächelt das goldene Kind.
Dann sucht er sein Spielzeug wieder zusammen,
Das der alte Winter verlegt und verstört,
Er putzt den Wald mit grünen Flammen,
Die Nachtigall er die Lieder lehrt.
Er rührt den Obstbaum mit rötlicher Hand,
Er klettert hinauf die Aprikosenwa...
... in Indiens duftenden Gefilden ruhn.
Ich bin zu klein, das Obst zu pflücken,
Den Stock der schweren Traube zu entkleiden;
Mit der Sense das goldne Korn zu schneiden;
Dazu will ich den Herbst euch schicken.
Ich liebe das Spielen, bin nur ein Kind
Und nicht zur ernsten Arbeit gesinnt;
Doch wenn ihr des Winters überdrüssig seid,
Dann komm' ich zurück zu eurer Freud'.
Ludwig Tieck, 1773 - 1853
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
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