| Es zieht wie Hechtsuppe | Bedeutung: Es zieht ein Wind durch Türen oder Fenster, die entweder undicht oder nicht verschlossen sind.Die Redewendung wird aber auch im Freien benutzt, es kann auch durch Straßen, um die Ecke, durch Tunnel etc. ziehen.
Herkunft: Der Ausdruck hech stammt aus dem Jiddischen und bedeutet Wind oder Sturm und der Ausdruck supha in der Übersetzung stark. Demnach könnte es eine Abwandlung der jiddischen Sprache ins Deutsche sein von starker Wind (hech supha) zu Hechtsuppe sein. ...
... und bedeutet Wind oder Sturm und der Ausdruck supha in der Übersetzung stark. Demnach könnte es eine Abwandlung der jiddischen Sprache ins Deutsche sein von starker Wind (hech supha) zu Hechtsuppe sein. Allerdings scheiden sich die Geister bei der Herkunft dieser Redewendung evt. ist es doch die Fischsuppe bzw. Hechtsuppe, die richtig durchziehen muss, bevor sie ihren vollen Geschmack entfaltet.
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| Etwas aus dem eff eff können | Bedeutung: etwas sehr gut beherrschen, sehr gut können, in und auswendig können
Herkunft: Die Herkunft der Redewendung ist wohl im römischen Reich zu suchen und führt auf die so genannten "Pandekten". (Sammlung von rechtlichen Grundsätzen) zurück. Das griechische Wort Pandekten bedeutet "allumfassend". Die Pandekten umfassten das Römische Recht und w...
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| Ein Schlitzohr | Bedeutung: raffiniert, durchtrieben
Herkunft: Kommt ursprünglich aus der Zunft der Zimmermänner, die auf Wanderschaft waren. Wenn ein Zimmermann eine Straftat begangen hat, so wurde ihm der Ohrring aus dem Ohr gerissen. So war für potentielle Arbeitgeber sichtbar, dass er etwas Unrechtes getan...
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| Fiesematenten | Bedeutung: Unsinn machen
Herkunft: Französische Soldaten, die deutsche Mädchen in ihr Zelt locken wollten. Sie sagten "Visite ma tente". Die Eltern dieser Mädchen sagten eingedeutscht , wenn die Mädchen aus dem Haus gingen: "Dass du mir aber keine Fiesematenten machst."
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| Ach, du grüne Neune | Bedeutung: entsetzt sein, überrascht sein
Herkunft: Der Ausdruck geht auf das Tanzlokal Coventgarten zurück, das im 19. Jhd. in Berlin Mitte, Blumenstr. 9 existierte und sich großer Beliebtheit erfreute. Es hieß im Volksmund "Die grüne Neune". Da dieser Ort nach 1852 rasch an Niveau einbüßte und es ...
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| Vom Regen in die Traufe kommen | Bedeutung: Aus einer schlimmen Lage herauskommen, um in eine noch schlimmere Situation zu gelangen.
Herkunft: Jemanden, der sich bei Regen unter den Dachrand eines Hauses retten konnte, dabei aber unter die Traufe geriet, von der das gesammelte Regenwasser auf ihn runterplatschte.
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| Etwas an die große Glocke hängen | Bedeutung: Etwas Vertrauliches öffentlich verbreiten, eine Sache aufbauschen
Herkunft: Die Glocke rief im Mittelalter zu Gerichtsversammlungen. Dort wurden private Fehden dann öffentlich ausgetragen und gelegentlich auch aufgebauscht. Wer die große Glocke läutet, wusste um diese Konsequenz und nahm sie in Kauf.
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| Tohuwabohu | Bedeutung: riesengroßes Durcheinander
Herkunft: Hebräisch und lautet soviel wie wüst und leer, dieser Satz wurde aus dem Mose Buch 1-2 entnommen.
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| Das Ei des Kolumbus | Bedeutung: einfache Lösung für ein Problem, Idee
Herkunft: Zu Zeiten Kolumbus gab es noch keine Eierbecher, so konnte man ein Ei nicht hinstellen. Kolumbus, klopfte es auf den Tisch, so dass die Schale zerbrach und das Ei blieb stehen.
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| Fersengeld geben | Bedeutung: sich davon machen, abhauen, flüchten.
Herkunft: Ausdruck aus der Rechtssprache (ca. 1250)- Für das Verlassen des Ehepartners musste man der Obrigkeit Fersengeld bezahlen.
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