Lexikon für Alles und Nichts
Startseite
Briefe
Geschichten
Irrtümer & Halbwissen
Lieder
Mystik
Poesiealbum
Redewendungen
Reime, Verse, Gedichte
Scherzfragen
Spiele und Vorträge
Sprüche & Weisheiten
Witze
Zitate

Schlagwort: Friedrich

Seite 1 von 212
Die Schnupftabaksdose
Es war eine Schnupftabaksdose
Die hatte Friedrich der Große
Sich selbst geschnitzelt aus Nußbaumholz.
Und darauf war sie natürlich stolz.

Da kam ein Holzwurm gekrochen.
Der hatte Nußbaum gerochen
Die Dose erzählte ihm lang und breit.
Von Friedrich dem Großen und seiner Zeit.

Sie nannte den alten Fritz generös.
Da aber wurde der Holzwurm nervös
Und sagte, indem er zu bohren begann
"Was geht mich Friedrich der Große an!"

(Joachim Ringelnatz 1883 - 1934)

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Zitat von Friedrich Schleiermacher - 1809-1834
Lieben-das heißt Seele werden wollen in einem anderen.

Kategorie: Zitate
Willst Du dich selber erkennen, (Friedrich von Schiller)
so sieh, wie die anderen es treiben.
Willst Du andere verstehen,
blick in Dein eigenes Herz.

Kategorie: Poesiealbum
Etwas fürchten und hoffen und sorgen (Friedrich von Schiller)
muß der Mensch für den kommenden Morgen,
daß er die Schwere des Daseins ertrage
und das ermüdende GLeichmaß der Tage.

Kategorie: Poesiealbum
Das Glück liegt im Geschmack, (Friedrich Schiller)
nicht in der Sache, und der Besitz dessen,
was man selbst gerne hat, nicht dessen,
was andere gerne haben, macht glücklich.

Kategorie: Poesiealbum
Carl Friedrich von Weizsäcker (deutscher Physiker, geb. 1912)
Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern. Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt.

Der Politik ist eine bestimmte Form der Lüge zwangsläufig zugeordnet: das Ausgeben des für eine Partei Nützlichen als das Gerechte.

Freiheit ist ein Gut, daß durch Gebrauchen wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.

Überall dort, wo die Wissenschaft neue Erkenntnisse gewinnt, schafft sie grundsätzlich auch neue Macht.

Politik ist der stets neu zu schaffende Kompro

Kategorie: Zitate
Das fröhliche Leben
...aft! wo die Straße
Mitten durch sehr eben geht,
Wo der Mond aufsteigt, der blasse,
Wenn der Abendwind entsteht,
Wo die Natur sehr einfältig,
Wo die Berg' erhaben stehn,
Geh ich heim zuletzt, haushältig,
Dort nach goldnem Wein zu seh

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Der nächtliche Wanderer
....
Erwürgen - ha! du hungerst nach erwürgtem Aas,
Du naher Würger, komme, komme.

Sieh! er lauscht, schnaubend Tod -
Ringsum schnarchet der Hauf,
Des Mordes Hauf, er hörts, er hörts, im Traume hört' ers,
Ich irre, Würger, schlafe, schlafe.

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Aussicht
...en,
Doch zu sich selber macht der Mensch des Wissens Frage.

Die Aussicht scheint Ermunterung, der Mensch erfreuet
Am Nutzen sich, mit Tagen dann erneuet
Sich sein Geschäft, und um das Gute waltet
Die Vorsicht gut, zu Dank, der nicht

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Freundschaft, Liebe
...hre scheint nach Tisch ein schlummernd müßig
Gespräch für Mann und Kind und Jungfraun, fromme Frauen;
Hernach geht er, der Herr, der Burgersmann und Künstler
Auf Feldern froh umher und heimatlichen Auen,
Die Jugend geht betrachtend auch.

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Die Stille
...kämpft an tausend Wunden
Und des Lebens Last den schwachen Nacken beugt:

O so leite mich mit deinem Stabe -
Harren will ich auf ihn hingebeugt,
Bis in dem willkommnen, ruhevollen Grabe
Aller Sturm, und aller Lärm der Toren schweigt.

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
An eine Rose
Ewig trägt im Mutterschoße,
Süße Königin der Flur!
Dich und mich die stille, große,
Allbelebende Natur;
Röschen! unser Schmuck veraltet,
Stürm' entblättern dich und mich,
Doch der ewge Keim entfaltet
Bald zu neuer Blüte sich.

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Menschenbeifall
...tet ihr mich mehr,
Da ich stolzer und wilder,
Wortereicher und leerer war?

Ach! der Menge gefällt, was auf den Marktplatz taugt,
Und es ehret der Knecht nur den Gewaltsamen;
An das Göttliche glauben
Die allein, die es selber sind.

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Gebet für die Unheilbaren
...ndig sie sind.
Eile, verderbe sie ganz, und führ ans furchtbare Nichts sie,
Anders glauben sie dir nie, wie verdorben sie sind.
Diese Toren bekehren sich nie, wenn ihnen nicht schwindelt,
Diese... sich nie, wenn sie Verwesung nicht sehn.

Friedrich Hölderlin, 1770 - 1843


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Abendgebet
...ein Leid.
Dann täum' ich, was auch kommen mag,
Von einem schönen gold'nen Tag.

Wenn die Kinder schlafen ein,
Wachen auf die Sterne,
Und es steigen Engelein
Nieder aus der Ferne,
Halten wohl die ganze Nacht
Bei den frommen Kindern Wacht.

Friedrich Wilhelm Güll, 1812 - 1879


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Wenn in bangen, trüben Stunden
...er,
Seine Liebe kommt uns nah':
Sehnen wir uns dann hinüber,
Steht sein Engel vor uns da,
Bringt den Kelch des frischen Lebens,
Lispelt Mut und Trost uns zu,
Und wir beten nicht vergebens
Auch für der Geliebten Ruh'.

Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg), 1772 - 1801


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Das Kamel
...dich die Beere "Sinnenlust,"
Daß du Kamel: die Lebensnot,
Daß du im Grund den Drachen: Tod,
Daß du die Mäuse: Tag und Nacht,
Vergissest, und auf nichts hast acht,
Als das du recht viel Beerlein haschest,
Aus Grabes Brunnenritzen naschest. -

Friedrich Rückert, 1788 - 1866


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Das Kind
...t tut,
Da denkt das Kind für sich:
Sie schläft, doch wenn sie ausgeruht,
So tut sie's sicherlich.

Schleicht fort so leis' es immer kann,
Und schließt die Türe sacht
Und lauscht von Zeit zu Zeit daran,
Ob Mutter noch nicht wach.

Christian Friedrich Hebbel, 1813 - 1863


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Der Eislauf
... Tiefen sie deckt, strömt's vielleicht,
Sprudeln vielleicht Quellen empor.

Den ungestörten Wogen entströmt,
Dem geheimen Quell entrieselt der Tod!
Glittst du auch leicht, wie dies Laub, ach, dorthin,
Sänkest du doch, Jüngling, und stürbst!

Friedrich Gottlieb Klopstock, 1724 - 1803


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Euer Glück zu vergrößern,
müßte der Himmel eure Sterblichkeit aufheben.

Friedrich von Schiller, deutscher Dichter; (1759 - 1805)


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Zur Hochzeit
Seite 1 von 212
Anzeigen
Schlagworte A-Z
abcdefghijklm
nopqrstuvwxyz

 Impressum
 Kontakt
Suchbegriffe: