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| Jahreszeiten | 1. Ist der Januar kühl und weiss kommt der Frühling ohne Eis.
2. Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiss.
3. Auf Märzenregen folgt kein Segen.
4. April, April der macht was er will.
5. Mairegen bringt Segen.
6. Soll gedeihen Korn und Wein, muß im Juni Regen sein.
7. Im Juli warmer Sonnenschein macht die Früchte reif und fein.
8. Der Tau tut dem ...
Kategorie: Sprüche & Weisheiten -> Bauernregeln | |
| | | Der Reiter und der Bodensee | ...mpor am Pferd
Und es winkt ihm im Dorf der warme Herd.
"Willkommen am Fenster, o Mägdelein!
An den See, an den See, wie weit mag's sein?"
Die Maid, sie staunet den Reiter an:
"Der See liegt hinter dir und der Kahn,
Und deckt' ihn die Rinde von Eis nicht zu,
Ich spräch', aus dem Nachen stiegest du."
Der Fremde schaudert, er atmet schwer:
"Dort hinten die Eb'ne, die ritt ich her!"
Da recket die Magd die Arm' in die Höh':
"Herr Gott, so rittest du über den See!
An den Schlund, an die Tiefe...
... die Arm' in die Höh':
"Herr Gott, so rittest du über den See!
An den Schlund, an die Tiefe bodenlos
Hat gepocht des rasenden Hufes Stoß!
Und unten dir zürnten die Wasser nicht?
Nicht krachte hinunter die Rinde dicht?
Und du wardst nicht die Speise der stummen Brut,
Der hungrige Hecht' in der kalten Flut?"
Sie rufet das Dorf herbei zu der Mähr',
Es stellen die Knaben sich um ihn her;
Die Mütter, die Greise, sie sammeln sich:
"Glückseliger Mann, ja segne du dich!
Herein zum Ofen, zum dampfenden Tisch,
Brech mit und das Brot und iss vom Fisch!"
Der Reiter erstarret auf seinem Pferd,
Er hat nur das erste Wort gehört.
Es stocket sein Herz, es sträu...
...Reiter erstarret auf seinem Pferd,
Er hat nur das erste Wort gehört.
Es stocket sein Herz, es sträubt sich sein Haar,
Dicht hinter ihm grinst noch die grause Gefahr.
Es siehet sein Blick nur den schwarzen Grund.
Im Ohr ihm donnerts wie krachend Eis,
Wie die Well' umrieselt ihn kalter Schweiß.
Da seufzt er, da sinkt er vom Roß herab,
Da ward ihm am Ufer ein trockenes Grab.
Gustav Schwab, 1792 - 1850
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | | | | | Der Winter ist ein rechter Mann | Der Winter ist ein rechter Mann,
Kernfest und auf die Dauer;
Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an,
Und scheut nicht süß noch sauer.
War je ein Mann gesund wie er?
Er krankt und kränkelt nimmer,
Er trotzt der Kälte wie ein Bär
und schläft im kalten Zimmer.
Er zieht sein Hemd im freien an
und läßt´s vorher nicht wärmen
und spottet...
...Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;
Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich und Zehen krachen:
Das klingt ihm gut, das haßt er nicht,
dann will er tot sich lachen.-
Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus
Beim Nordpol an dem Strande;
Doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.
Da ist er denn bald dort, bald hier;
gut Regiment zu führen;
und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.
(Matthi...
Kategorie: Lieder -> Winterlieder | |
| | | Eine Blondine betritt ein Haushaltswarengeschäft | und erblickt eine Thermoskanne. Sie fragt den Verkäufer: "Was ist denn das für eine komisches Ding?" Darauf der Verkäufer: "Das ist eine Thermoskanne. Darin bleibt Heisses heiss und Kaltes kalt!" Die Blondine kauft spontan die Thermoskanne und präsentiert sie stolz Ihrer Freundin. Die Freundin stellt ebenfalls die Frage, was denn das für ein Ding sei. "Das ist eine Thermoskanne - darin bleibt Heisses heiss und Kaltes kalt!" "Und was hast Du jetzt darin?" "Eine Tasse Kaffee und ein Eis ..."
Kategorie: Witze -> Blondinenwitze | |
| | | | | Hoffnung | Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.
Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne.
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.
Blast nur, ihre Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bang...
...e umher,
Es muß doch Frühling werden.
Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne.
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.
Blast nur, ihre Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen;
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.
Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf
Und möchte vor Lust vergehen.
Sie flicht sich blühende Kränze in's Haar,
Und schmückt ...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Der Eislauf | Begraben ist in ewiger Nacht
Der Erfinder großer Name zu oft!
Was ihr Geist grübelnd entdeckt, nutzen wir;
Aber belohnt Ehre sie auch?
Wer nannte dir den kühneren Mann,
Der zuerst am Maste Segel erhob?
Ach, verging selber der Ruhm dessen nicht,
Welcher dem Fuß Flügel erfand?
Und sollte der unsterblich nicht sein,...
...ck, Flüchtling, enteilst.
Wir haben doch zum Schmause genug
Von des Halmes Frucht? und Freuden des Weins?
Winterluft reizt die Begier nach dem Mahl;
Flügel am Fuß reizen sie mehr.
Zur Linken wende du dich, ich will
Zu der Rechten hin halbkreisend mich drehn;
Nimm den Schwung, wie du ihn mich nehmen siehst;
Also! Nun fleuch schnell mir vorbei!
So gehen wir den schlängelnden Gang
An dem langen Ufer schwebend hinab.
Künstle nicht! Stellung, wie die, lieb' ich nicht,
Zeichnet dir auch...
... mich drehn;
Nimm den Schwung, wie du ihn mich nehmen siehst;
Also! Nun fleuch schnell mir vorbei!
So gehen wir den schlängelnden Gang
An dem langen Ufer schwebend hinab.
Künstle nicht! Stellung, wie die, lieb' ich nicht,
Zeichnet dir auch Preisler nicht nach.
Was horchst du nach der Insel hinauf?
Unerfahrne Läufer tönen dort her!
Huf und Last gingen noch nicht über's Eis,
Netze noch nicht unter ihm fort.
Sonst späht dein Ohr ja alles; vernimm,
Wie der Todeston wehklagt auf der Flut!
O wie tönt's anders! Wie hallt's, wenn der Frost
Meilen hinab spaltet den See;
Zurück! laß nicht die schimmernde Bahn
Dich v...
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
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