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| Allgemeine Lebensweisheiten 4. Teil | ...n wird nicht jünger.
50. Das Leben ist kein Spaziergang.
51. Wie man sich bettet, so schläft man.
52. Hinter jedem Spaß steckt ein ernsthafter Gedanke.
53. Man sollte sich auf die Erfüllung seiner Träume vorbereiten.
54. Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel.
55. Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit.
56. Unkraut vergeht nicht.
57. Das Gesicht eines Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.
57. Viele Köche verderben den Brei.
Kategorie: Sprüche & Weisheiten -> Lebensweisheiten | |
| | | Drei alte Tanten | ...r, wir entscheiden
uns für ein Kleid in Erbsengrün,
das mag Sophiechen nicht leiden."
Der dritten Tante war das recht:
"Ja", sprach sie, "mit gelben Ranken!
Ich weiß, sie ärgert sich nicht schlecht
und muß sich auch noch bedanken."
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Die Zeit vergeht | ...elt Jahr für Jahr,
betracht ich fast mit Sorgen.
Was lebte, starb, was ist, es war,
und heute wird zu morgen.
Stets muß die Bildnerin Natur
den alten Ton benützen
in Haus und Garten, Wald und Flur
zu ihren neuen Lebens-Skizzen.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | | |
| | | Zum 50. Geburtstag | ...nicht wie,
so kommt man in die Jahre;
Pardon, mein Freund, hier haben Sie
schon eins, zwei graue Haare!
Hinaus, verdammter Kritikus,
sonst schmeiß ich Dich in Scherben.
Du Schlingel willst mir den Genuss
der Gegenwart verderben.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Im Herbst des Lebens | ...nde sie zum leichten Spiel,
die ziehen sanft dahin und schweben
ans unbewusst bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
wo Liebe scheu im Anbeginn,
und leis verknüpft ein zartes Bändchen
mit Freunden das Geburtstagskind.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | In Gedanken | ...er Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
und eben darum lieb ich sie.
Und wird auch mal der Himmel grauer;
Wer voll Vertraun die Welt besieht,
den freut es, wenn ein Regenschauer
mit Sturm und Blitz vorüberzieht.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Zum 60. Geburtstag | ... und fleißig,
tat er manchen tiefen Zug.
Erst, nachdem er zweimal dreissig
Sprach er: Jetzt sei's genug!
Von den Taten, wohl vollbrungen,
liebt das Alter auszuruhen,
und nun ist es an den Jungen
gleichfalls ihre Pflicht zu tun.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Der Musikant | ... lang,
er singt und streicht die Fiedel,
er singt, was er schon öfter sang;
Du kennst das alte Liedel.
Und wenn Du gut geschlafen hast
und lächelst hold hernieder,
dann kommt der Kerl, ich fürchte fast,
zum nächsten Juni wieder.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Zu Neujahr | Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Der Stern | ...temlein nachgereist wie sie;
Dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
Seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
Fällt auch auf sein verständig Gesicht,
Er mag es merken oder nicht,
Ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte -> Weihnachten | |
| | | | | | | Fink und Frosch | ...chickten Satz,
Fällt auf den harten Gartenplatz,
Ist platt, wie man die Kuchen backt,
Und hat für ewig ausgequackt.
Wenn einer, der mit Mühe kaum
Geklettert ist auf einen Baum,
Schon meint, daß er ein Vogel wär',
So irrt sich der.
Wilhelm Busch, 1832 - 1908
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Der Dornenstrauch | ...nd kehrt in einem Sause
Zurück mit langer Axt.
Die Axt fängt an zu blitzen,
Herr Quesel an zu schwitzen,
Der Dornstrauch fällt und knackst.
Jetzt kann man ohne Klagen
Vergnügten Angesichts
An Quesels Ecke sagen:
Ich spüre nichts.
Wilhelm Busch, 1832 - 1908
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Nachdem Gott die Zustände auf der Erde | und die Befindlichkeit der Menschheit inspiziert hat, reicht es ihm. Er bestellt Busch, Putin und Schröder zu sich ein und verkündet: "Die Zustände auf der Erde sind katastrophal, ich werde sie in drei Tagen vernichten." Bush, Putin und Schröder werden beauftragt, dies öffentlich zu verkünden.
Putin stellt sich vor die Duma und erk...
Kategorie: Witze -> Politikwitze | |
| | | | | Du kamst! Und siehe da, wir hatten | ...ancher gar
Bedenklich fragt, ja fast beklommen:
Ach, wann wird der zur Reife kommen? -
Und willst du schon fort von hier. -
Leb wohl! Indes, das hoffen wir,
Daß du längst wieder mal bei uns bist,
Eh' dieser Strumpf halb fertig ist.
Wilhelm Busch, 1832 - 1908
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
| | | Der unsichtbare Schäfer | ... Bartel bei den Schafen
Und konnte noch nicht schlafen.
Tripptripp! Was feine Tritte?
Es klopft an seine Hütte:
»He, Bartel, Bartel,
Willst wieder mit?«
Im Kasten tönt ein kurz Gebrumm.
Der Bartel rührt sich nit;
Weiß wohl warum.
Wilhelm Busch, 1832 - 1908
Kategorie: Reime, Verse, Gedichte | |
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