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Schlagwort: Blick

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Augen in der Großstadt
Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du has...

...Lebensglück...
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast's gefunden,
nur für Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
Vorbei, verweht, nie wieder.

Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kan...

...f deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber ...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

Kurt Tucholsky, 1930, (1890 - 1935)

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Wenn Du einst in Deinem Leben
fest auf einen Menschen baust,
geh mit Vorsicht ihm entgegen,
bevor du Dich ihm anvertraust.
Schau ihm tief und fest ins Auge,
ob auch ehrlich ist sein Blick,
denn Menschenworte können lügen,
doch ein Auge kann es nicht.

Kategorie: Poesiealbum
Die kleinen Probleme großer Träume
...f zu warten, daß irgend ein Vogel sie als kurze Zwischenmahlzeit aufpickt. Ich kann beides sein, Licht und Vogel, bevorzuge aber das Licht.

Sinnlich wie ein Schwanenhals hob ihr Arm das Glas in meine Richtung, während ich in der Schönheit ihres Anblickes badete. Nietzsche sagte: Als ich des Suchens leid war, erlernte ich das Finden. Und ich hatte gefunden. Von ihrem Zauber getriebene Wärme stieg in mir auf zu meinem Herzen. Welch makellose Unschuld durchdrang ihre Aura und hüllte sogar ihre Umgebu...

...ßartigkeit übermannte mich, nahm meine inneren Worte gefangen, zerrte an all meinen Gliedern und band mich doch gleichzeitig fest auf meinen Platz. Bewegungslosigkeit überflutete kribbelnd Arme und Beine. Was geschah mit mir? Hatte ich plötzlich Ausblick auf das Göttliche, den Engel, der mich bei Kälte in seine weißen makellosen Flügel schlägt und mich bei Sonnenschein auf eine Reise des Glücks fort trägt? Ihr Blick verhieß mir Gewißheit und ihr leicht geöffneter Mund lief mich die süßen Worte schon vorausahnen, die sie mir auf unserer Fahrt in die Zukunft, zärtlich in mein Ohr flüstern würde.

Verlegen griff ich wieder zu meinem Glas, spürte nicht die Bewegu...

...üten, wie eine gläserne Feder, während ich ihre glitzernde Zartheit betrachte und es kaum wage, sie zu berühren. Ich werde mein ganzes Sein mit Watte auslegen, damit sie nicht zerbricht und einen Thron aufstellen, von dem sie auf ein Reich der Liebe blickt, wo ich als Diener nicht mehr von ihrer Seite weiche und jeden ihrer Wege mit einem roten Teppich auslege. An all ihren Zielen werde ich schon mit offenen Armen bereit stehen, um sie in Empfang zu nehmen, nachdem ich die Räume schon ausstaffiert un...

Kategorie: Geschichten -> Baggergeschichten
Rückblick zum Geburtstag
Bei jeder Wendung Deiner Lebensbahn,
auch wenn sie glückverheißend sich erweitert
und Du verlierst, um Größeres zu gewinnen.
Betroffen stehst Du plötzlich still, den Blick
gedankenvoll auf das Vergangne heftend.
Die Wehmut lehnt an Deine Schulter sich
und wiederholt in Deine Seele Dir,
wie lieblich alles war, und dass es nun
damit vorbei auf immer sei, auf immer!

Ja, liebes Kind, und Dir sei unverholen:
Was v...

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Wenn Dich die Stürme des Lebens umtoben,
wenn Dich das Liebste auf Erden verlässt,
wende getreu den Blick nach oben,
auf einen der Dich nie verlässt.

Kategorie: Poesiealbum
Blick auf zu den Sternen!
Hab Acht auf die Gassen!

Kategorie: Poesiealbum
Willst Du dich selber erkennen, (Friedrich von Schiller)
so sieh, wie die anderen es treiben.
Willst Du andere verstehen,
blick in Dein eigenes Herz.

Kategorie: Poesiealbum
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch' er: "Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!"

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.

...

...dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus."

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.


Kategorie: Lieder -> Weihachtslieder
Glaubst Du an die Liebe auf den Ersten Blick?
Oder soll ich nochmal hereinkommen?"

Kategorie: Sprüche & Weisheiten -> Anmachsprüche
Lucius Annaeus Seneca (römischer Philosoph, 4 vor Chr. - 65 nach Chr.)
...rt, sondern wie gut es gespielt wird.

Von der Zukunft hängt ab, wer nicht versteht, in der Gegenwart zu wirken.

Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, daß wir so offenbare Dinge nicht gewußt haben.

Der Mut wächst mit jedem Blick auf die Größe des Unternehmens.

Je mehr wir in uns aufnehmen, um so größer wird unser geistiges Fassungsvermögen.

Ein wirksames Heilmittel gegen Angst ist Milde.

Wer will, der kann, wer nicht will, muß.

Die höchsten Güter der Menschheit ...

Kategorie: Zitate
Alfred Hitchcock (britischer Regisseur, 1899 - 1980)
...htig verheiratet ist der Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.

Alle schlechten Eigenschaften entwickeln sich in der Familie. Das fängt mit Mord an und geht über Betrug und Trunksucht bis zum Rauchen.

Ein Blick in die Welt beweist, daß Horror nichts anderes ist als Realität.

Kategorie: Zitate
Der arme Mann und sein Kind
...ne Kind das Stückchen Brot
Dem Vater wieder. "Nehmt es doch,"
Sprach es, "ich bitt' euch, ich will noch
"Wohl warten, Vater; weint nur nicht!"
Der Vater wendet sein Gesicht
Und sagt: "Ich schneide noch ein Stück;
"Behalt' es, Kind!" Mit nassem Blick
Sieht er auf seinen Sohn herab,
Auf seinen Trost, und schneidet ab.
Doch, wie erschrickt er! plötzlich fällt
Ein Haufen glänzend Silbergeld
Aus seinem Brot. "Ach, was ist das?"
Sagt er erschrocken; "Söhnchen! laß
"Die Taler liegen; ich will g...

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Der Reiter und der Bodensee
...mpfenden Tisch,
Brech mit und das Brot und iss vom Fisch!"
Der Reiter erstarret auf seinem Pferd,
Er hat nur das erste Wort gehört.
Es stocket sein Herz, es sträubt sich sein Haar,
Dicht hinter ihm grinst noch die grause Gefahr.
Es siehet sein Blick nur den schwarzen Grund.
Im Ohr ihm donnerts wie krachend Eis,
Wie die Well' umrieselt ihn kalter Schweiß.
Da seufzt er, da sinkt er vom Roß herab,
Da ward ihm am Ufer ein trockenes Grab.

Gustav Schwab, 1792 - 1850


Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Wenn in bangen, trüben Stunden
Wenn in bangen, trüben Stunden
Unser Herz beinah' verzagt,
Wenn, von Krankheit überwunden,
Angst in unserm Innern nagt,
Wir der Treugeliebten denken,
Wie sie Gram und Kummer drückt,
Wolken unsern Blick beschränken,
Die kein Hoffnungsstrahl durchblickt:

O! dann neigt sich Gott herüber,
Seine Liebe kommt uns nah':
Sehnen wir uns dann hinüber,
Steht sein Engel vor uns da,
Bringt den Kelch des frischen Lebens,
Lispelt Mut und Trost uns zu,
Und wir beten nicht vergebens
Auch für der Geliebt...

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Hoffnung
Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.

Und drängen die Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne.
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur, ihre Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen;
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß ni...

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Der Eislauf
...t des Winters werdender Tag
Sanft den See! Glänzender Reif, Sternen gleich,
Streute die Nacht über ihn aus!

Wie schweigt um uns das weiße Gefild!
Wie ertönt vom jungen Froste die Bahn!
Fern verrät deines Kothurns Schall dich mir,
Wenn du dem Blick, Flüchtling, enteilst.

Wir haben doch zum Schmause genug
Von des Halmes Frucht? und Freuden des Weins?
Winterluft reizt die Begier nach dem Mahl;
Flügel am Fuß reizen sie mehr.

Zur Linken wende du dich, ich will
Zu der Rechten hin halbkrei...

Kategorie: Reime, Verse, Gedichte
Theater
... die ganze Produktion verfangen kann.

Krücken, als Zeichen von Krankheit und Versagen sind verboten, Spazierstöcke, als Zeichen von Gesundheit und Erfolg, erlaubt.

Pfauenfedern gehören nicht auf die Bühne, denn ihre Augen werden mit dem Bösen Blick Verbindung gebracht.

Der Aberglaube verbannt auch frische Blumen aus der Bühnendekoration

Blumen nach der gelungen Premiere wiederum gehören zur Theatertradition und stellen eine Wertschätzung der Leistungen dar, allerdings sollten sie niemal...

Kategorie: Mystik -> Aberglauben
Der Kochlöffel
... diesen Löffel schnell herbei
und der Juckreiz ist vorbei.

Gesetzt den Fall, es kann passieren,
eine(r) kommt, die/der will ................... verführen,
die (ihn/der) sie verfolgt auf Schritt und Tritt
und (ihn/sie) an sich zieht mit heißem Blick,
dann nimm den Löffel und schlage [sie/ihn] nieder,
und (sie/er) riskiert kein Auge wieder.

Reden Eure Gäste in einem fort
und du kommst einfach nicht zu Wort,
ein Schlag auf den Tisch, ganz ungeniert,
die Gäste schweigen – garantiert.

.....

Kategorie: Spiele und Vorträge
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