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| Ein Schlitzohr | Bedeutung: raffiniert, durchtrieben
Herkunft: Kommt ursprünglich aus der Zunft der Zimmermänner, die auf Wanderschaft waren. Wenn ein Zimmermann eine Straftat begangen hat, so wurde ihm der Ohrring aus dem Ohr gerissen. So war für potentielle Arbeitgeber s...
Kategorie: Redewendungen | |
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| Fiesematenten | Bedeutung: Unsinn machen
Herkunft: Französische Soldaten, die deutsche Mädchen in ihr Zelt locken wollten. Sie sagten "Visite ma tente". Die Eltern dieser Mädchen sagten eingedeutscht , wenn die Mädchen aus dem Haus gingen: "Dass du mir aber keine Fiesemat...
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| Ach, du grüne Neune | Bedeutung: entsetzt sein, überrascht sein
Herkunft: Der Ausdruck geht auf das Tanzlokal Coventgarten zurück, das im 19. Jhd. in Berlin Mitte, Blumenstr. 9 existierte und sich großer Beliebtheit erfreute. Es hieß im Volksmund "Die grüne Neune". Da dieser Or...
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| Vom Regen in die Traufe kommen | Bedeutung: Aus einer schlimmen Lage herauskommen, um in eine noch schlimmere Situation zu gelangen.
Herkunft: Jemanden, der sich bei Regen unter den Dachrand eines Hauses retten konnte, dabei aber unter die Traufe geriet, von der das gesammelte Regenwasser...
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| Etwas an die große Glocke hängen | Bedeutung: Etwas Vertrauliches öffentlich verbreiten, eine Sache aufbauschen
Herkunft: Die Glocke rief im Mittelalter zu Gerichtsversammlungen. Dort wurden private Fehden dann öffentlich ausgetragen und gelegentlich auch aufgebauscht. Wer die große Glocke ...
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| Tohuwabohu | Bedeutung: riesengroßes Durcheinander
Herkunft: Hebräisch und lautet soviel wie wüst und leer, dieser Satz wurde aus dem Mose Buch 1-2 entnommen.
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| Das Ei des Kolumbus | Bedeutung: einfache Lösung für ein Problem, Idee
Herkunft: Zu Zeiten Kolumbus gab es noch keine Eierbecher, so konnte man ein Ei nicht hinstellen. Kolumbus, klopfte es auf den Tisch, so dass die Schale zerbrach und das Ei blieb stehen.
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| Fersengeld geben | Bedeutung: sich davon machen, abhauen, flüchten.
Herkunft: Ausdruck aus der Rechtssprache (ca. 1250)- Für das Verlassen des Ehepartners musste man der Obrigkeit Fersengeld bezahlen.
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